Ein Tag ist nicht genug.

Warum ein Tag noch lange nicht genug ist!

Zehntausende Schüler folgten dem Vorbild der schwedischen Dauer-Klima- Streikerin, die sitzend ihre Wut demonstrierte, und gehen jeden Freitag in den Städten dieser Welt auf die Straße, um für ihre Zukunft zu kämpfen.

Aber nicht sie selbst, sondern die Generationen vor ihnen standen am Klima Roulette Tisch und verzockten Jeton um Jeton, Zukunft um Zukunft.

So stehen, Seite an Seite, „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut“ schreiend, junge Revolutionäre, und trotzen denen, die ihr Leben für Profit und Macht eingetauscht haben. Kämpfen gegen die Idiotie derer, die sich selbst Profis nennen.

Ihre größte Waffe = Wissenschaftliche Fakten.

Endlich wird das, was Wissenschaftler uns schon vor 50 Jahren sagten, auf die Straße getragen und mit voller Kraft in die Ohren der Menschen geschrien, die es nicht hören wollen.

Selbst der versunkene Kopf im Sand, kann nicht anders als seine Ohren zu spitzen.

Aus purer Machtgier korrumpierten sich ganze Generationen von Politikern.

In die Dunkelheit geführt, logen sie, wandten sie sich gegen die Realität, stellten sich gegen die Wissenschaft, wurden Sklaven der Konzerne, der Industrie. Sie machten die Reichen reicher und die Armen ärmer.

Millionen Kinder wurden mit der Lüge aufgezogen, dass der massenhafte Konsum, das unnatürliche Fleischgefresse, normal seien und keine Konsequenzen nach sich ziehen würden.

Wir warfen mit Plastik um uns wie Banker mit Geldscheinen.

Wir haben den Planeten aufgeknackt, um an seine Rohstoffe zu kommen und Kriege geführt, nicht um Friedenswillen, sondern um unsere Finger in die Reichtümer der Erde stecken zu können.

Anstatt den Hunger zu bekämpfen, reicherten wir das Grundwasser mit Dünger an und bauten immer kleinere Zellen für immer mehr Gefangene, die ohne Anklage zum Tod verurteilt wurden. Von Geburt an nur einen Zweck, Schnitzel.

Wir lieben Massentierhaltung, wir lieben zwei Kilo Pute für 1,99 Euro. Wir denken Gemüse wäre eine Beilage und müsse immer neben Hüftsteak blutig gebraten liegen.

Die Menschen, die sich mit aller Kraft gegen die Fridays for Future Bewegung stellen, sich über Klimademonstranten stellen und sich über Tempolimits auf Autobahnen aufregen, diejenigen, die wissenschaftliche Fakten für Ansichtssache halten, sind nicht nur diejenigen, die einen kompletten Realitätsverlust erleiden, sondern auch die, die von der Katastrophe profitieren.

Es stimmt, dass Klimawandel schon immer ein Teil dieser Erde war. Das ist auch ein simpler Lauf, einer sich dauerhaft in Bewegung befinden Plattentektonik. Auch hunderte Generationen vor uns hatten mit diesen Auswirkungen zu kämpfen und mussten ihren Weg finden, sich dem Klima anzupassen.

Doch durch die Industrialisierung und den kranken Ausmaßen unseres Lebensstils, der uns dazu zwingt, andauernd alles zu wollen und auf nichts verzichten zu können. Wir haben die CO2 Werte in immens erhöht und dadurch den Klimawandel extrem beschleunigt. Die Auswirkungen, die das nach sich zieht, sind irreparabel.

Wie ein Außenseiter sitzt das Pariser Klimaabkommen auf der Bank und wartet darauf, endlich umgesetzt zu werden. Wir haben keine Zeit, um großartig darüber zu diskutieren, wie wir was machen können. Es geht jetzt darum, sofort zu handeln. Uns bleiben nicht ganz zehn Jahre, bevor alles bergab geht und die jetzige menschliche Zivilisation in sich zusammenfällt. (Das ist keine Angstmache) das ist ein Fakt.

Niemand soll als Heiliger leben oder plötzlich sein komplettes Leben umstellen, obwohl es notwendig wäre. Aber wir müssen jetzt unserer Pflicht bewusstwerden und jeder muss einen Teil dazu beitragen, die Katastrophe abzuwenden.

Stoppt einfach massenhaften Konsum, kauft nicht andauernd neue Klamotten, esst nicht andauernd Fleisch, reduziert euren Stromverbrauch, macht keine Inlandsflüge.

Hört nicht auf die Menschen, die behaupten, Fleisch wäre gesund oder der Körper bräuchte es, Unsinn. Fleisch ist nicht mehr als ermordetest Tier. Unter widerlichen Umständen gehaltenes Leben auf bestialische Art abgeschlachtet, zerstückelt und zerhackt, um in Maßen mit Antibiotika hochgespritzt auf deinem silbernen Tablett zu landen.

Ja das klingt alles wie Verbote. Das liegt daran, dass es welche sind. Der Mensch hatte die Freiheit alles zu tun, konnte sich frei entfalten, hatte die Chance, gute Entscheidungen zu treffen und eine positive Zukunft für alle zu gestalten. Doch das wurde nicht gemacht. Tut mir leid, dass es die Generationen vor uns waren, die die Chance hatten. Ab sofort muss sich jeder, zum Wohle aller einschränken. Wir brauchen diesen Planeten, aber er braucht uns nicht. Lasst uns Mutter Erde zeigen, dass wir es wert sind, ein Teil von ihr sein zu dürfen. Lebt bewusst und informiert euch. Das Wichtigste ist glaubt nicht alles, sondern hinterfragt, forscht nach.

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.“ George Orwell.

„Wer sich der Vergangenheit bewusst ist, rettet die Zukunft.“

Helft den Menschen zu verstehen, bevormundet sie nicht, meckert sie nicht an.

Redet niemals von oben herab. Das machen nur diejenigen, die meinen, sie wären etwas Besseres, doch wir sitzen alle im selben sinkendem Boot.

Informiert, redet und teilt euer Wissen. Lebt es vor und helft dabei, ein Teil eines Lebenswandels zu sein.

Natürlich gibt es tausend andere Probleme. Rassismus, Homophobie, die katholische Kirche. Rassisten sitzen wieder in den Tempeln der Demokratie und verbreiten ihre stupiden Ideologien.

Hartz 4 unterdrückt eine gesamte Gesellschaftsschicht und treibt und hält sie in Armut.

Bildung ist ein Privileg, das leider nicht mehr jedem Kind zuteilwird.

Diktatoren herrschen und unterdrücken in mehreren Ländern und nutzen die Lüge als legitim anerkanntes Mittel zum Aufbau eines Imperiums.

Doch das größte Problem, das alle betrifft und dem sich niemand endziehen kann, ist der Klimawandel.

Die Profis sitzen nicht in der Politik. Die Profis gehen jeden Freitag auf die Straße!

Ob jung oder alt, wir sind alle Kinder dieser einen Mutter.

Darum.

Kinder dieser Welt vereinigt euch.

Ein Kommentar zu „Ein Tag ist nicht genug.

Gib deinen ab

  1. jawoll, sehr gut eingeordnet. Klimawandel steht an oberster stelle und danach kommt sehr lange nichts. ich hoffe auf die generation, die jetzt auf der straße ist. ich hoffe, dass die fleischtheken auf ihrer ware sitzen bleiben, dass díe nach chemie stinkenden klamottenläden auf ihrer ware sitzen bleiben, dass autos mehrere nutzer haben, dass dies papierwerbeflut fast schon jeden tag in allen postkästen aufhört, dass der überfluss gestopt wird usw. usw. usw. der kunde hat mehr macht, als er glaubt……..

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